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Staffelvorlesung New Medical Humanities: Phänomenologie im Dialog

Kontakt: Erik N. Dzwiza-Ohlsen (edzwiza(at)uni-koeln(dot)de) oder Florian Schmidsberger (psychotherapie(at)der-richtige-zeitpunkt(dot)at) 

Instagram: Mehr Eindrücke und News auf @newmedicalhumanities.

Organisiert von: Erik N. Dzwiza-Ohlsen und Florian Schmidsberger

HYBRID – vor Ort & online. Für die Online-Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Der Zoom-Link wird nach Anmeldung zugesandt.

Für das WS 2026/27 ist ein erster Durchlauf mit vier Terminen an vier Orten geplant. 

14./15.10.2026
Wien

Vorlesung/Workshop mit Erik N. Dzwiza-Ohlsen
»New Medical Humanities als innovativer Ansatz. Am Beispiel einer Phänomenologie der Demenz«

Mi, 14.10.2026, 18:30–20:00 – NIG 3D
Do, 15.10.2026, 9:00–13:00 – NIG 3A

18./19.11.2026
Graz

Vorlesung/Workshop mit Thomas Fuchs: 
»Das verkörperte Selbst in Beziehung. Eine Revision des biopsychosozialen Modells«

Mi, 18.11.2026, 17:30–19:00 – Mozartgasse 3 (Hörsaal EG)
Do, 19.11.2026, 8:30–12:00 – Mozartgasse 8 (GEWI-Raum)

02./03.2026
Heidelberg

Vorlesung/Workshop mit Sonja Rinofner-Kreidl: 
»Phänomenologische Methoden, Selbstkonzepte und Humanistische Psychotherapie«

Mi, 02.12.2026, 18:00–19:30 – Akademie der Wissenschaften
Do, 03.12.2025, 10:00–13:00 – Akademie der Wissenschaften

27./28.01.2027
Köln

Vorlesung/Workshop mit Florian Schmidsberger 
»Ideen zu einer phänomenologischen Fundierung der Humanistischen Psychotherapie«

Mi, 27.01.2027, 18:00–19:30 – Husserl-Archiv
Do, 28.01.2027, 9:00–12:00 – Husserl-Archiv

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Phänomenologische Anthropologie, Psychiatrie und Psychotherapie (DGAP), der Fachsektion Integrative Gestalttherapie des Österreichischen Arbeitskreis für Gruppentherapie und Gruppendynamik (ÖAGG) sowie dem Husserl-Archiv der Universität zu Köln organisieren Erik Dzwiza-Ohlsen (Post-Doc an der Universität zu Köln) und Florian Schmidsberger (Post-Doc und Psychotherapeut in freier Praxis in Wien) die standortübergreifende Vorlesungsreihe »New Medical Humanities. Phänomenologie im Dialog«. Die Staffelvorlesung wurde vom Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) als Fortbildung zertifiziert. Das Anliegen ist es, einen mehrperspektivischen Ansatz zahlreicher Disziplinen mit dem Fokus auf Phänomenologie, Psychotherapie und Psychopathologie zu forcieren, Universitätskooperationen anzuregen und Gemeinschaftsbildung zu fördern.

Inhaltlicher Ansatz

Inhaltlich geht es um »New Medical Humanities«, also die phänomenologisch-philosophische Variante der Medical Humanities. Der Forschungsansatz will einerseits die zahlreichen Verbindungslinien der Phänomenologie zu Psychiatrie, Psychotherapie, Psychopathologie, Psychologie und Pflegewissenschaft stärken. Dennoch ist er durch das Spannungsfeld »Medical-Humanities« offen gestaltet, sodass ein breites Spektrum interdisziplinärer Forschung mit Platz findet (z.B. Digitalisierung & Technisierung, narrative & personenzentrierte Medizin, Mental Health & Neurodiversität, oder epistemische Ungerechtigkeit & strukturelle Diskriminierung). 

Pluralität, Diversität und Mehrperspektivität sind Maximen dieses Rahmens. Das Format ist offen konzipiert – wie ein Mosaik, das Kolleg*innen um weitere Steine erweitern und um eigene Aktivitäten ergänzen: Etwa um ein Special Issue in den »Medical Humanities[1]«, oder eine eigene Tagung dazu in Graz zur Thematik. Erik Dzwiza-Ohlsen und Florian Schmidsberger sorgen dafür, dass bei allen Freiräumen der rote Faden erhalten bleibt. 

Zeitraum und Format

Ab dem WS 2026/27 sind 4 Veranstaltungen pro Semester geplant, jeweils Abendvorlesung mit Workshop am Folgetag. Die Reihe findet einmal jährlich im Wintersemester statt. Die Reihe ist als Plattform für langfristige Strukturentwicklung geplant, weswegen stets zwei Projektpartner bzw. zwei Standorte miteinander einen geographischen Chiasmus bilden. Beispielsweise kommt F. Schmidsberger (Wien) nach Köln und E. N. Dzwiza-Ohlsen (Köln) im Gegenzug nach Wien. 

Für die Organisation der Veranstaltung vor Ort sind die Kooperationspartner*innen zuständig. Wichtig ist das hybride Format, sodass auch Kolleg*innen aus anderen Regionen daran teilnehmen können. Das Format Abendvorlesung & Workshop soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und es ermöglichen, die akademische Person besser kennenzulernen. Die Sprache ist bevorzugt Deutsch, um vor allem Professionist*innen aus dem Feld zu erreichen, Englisch ist möglich.