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Arbeitskreis Phänomenologie

Jedes Semester werden seit 1999 im Rahmen des Arbeitskreises Phänomenologie ausgewählte Texte zu einem bestimmten Problemzusammenhang innerhalb der Phänomenologie Husserls gelesen und diskutiert. Dabei handelt es sich in aller Regel um schwer zugängliche Nachlassmanuskripte, die ein gemeinsames Erarbeiten geradezu herausfordern. 

Regelmäßig innerhalb der Vorlesungszeit treffen sich die Mitarbeiter:innen des Husserl-Archivs, fortgeschrittene Studierende der Universität zu Köln, Promovierende und Postdocs anderer Universitäten sowie internationale Gastforschende in der Archiv-Bibliothek, um gemeinsam Lesarten dieser schwierigen Texte zu finden und damit zusammenhängende systematische Fragen zu erwägen.

SoSe 26: Arbeitskreis / Oberseminar Phänomenologie 

Im SS 2026 wird sich der Arbeitskreis von D. Lohmar und T. Breyer mit dem Thema Kritik der Idealitäten auseinandersetzen. Die Kritik der Idealitäten in der Logik (logische Prinzipien), die im II.Abschnitt von FTL, §§ 73-90 (mit dem Hinweis auf ‚Erfahrung und Urteil’) durch Rückgang auf die Erfahrung konkreter Gegenstände durchgeführt werden soll und die Kritik der Idealisierungen der Naturwissenschaft durch Rückgang auf die Lebenswelt (in der Krisis, § 9 ff.) sind vergleichbare Projekte mit verschiedenen Methoden. Das Seminar soll sich mit dem Verhältnis dieser Methoden im Spätwerk beschäftigen: Wie verhält sich der ‚Rückgang auf die vorprädikative Erfahrung’ in ‚Erfahrung und Urteil’ und der ‚Rückgang auf die Lebenswelt’ in der ‚Krisis’ zu der allgemeinen Aufgabe einer Kritik der Idealisierungen? Wie steht die transzendentale Reduktion dazu?

Die Sitzungen finden jeweils Freitags (14-tägig) von 10-12 Uhr in der Bibliothek des Husserl-Archivs an folgenden Tagen statt: 

  • 17.04.2026
  • 24.04.26
  • 8.05.26
  • 22.05.26 (nur per Zoom)
  • 5.06.26
  • 19.06.26
  • 3.07.26
  • 17.07.26

Das Seminar wird zugleich per Zoom als Hybridveranstaltung durchgeführt.

Gelesen werden zuerst: FTL §§ 73-90
Anmeldung bei dieter.lohmar [AT] uni-koeln.de.
Umfangreiche Vorkenntnisse der Phänomenologie erwünscht